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TRANSFORMERS: REVENGE OF THE FALLEN

TRANSFORMERS: REVENGE OF THE FALLEN (2009)

Regie: Michael Bay
Drehbuch: Ehren Kruger, Roberto Orci, Alex Kurtzman

Darsteller: Shia LaBeouf, Megan Fox, Josh Duhamel, Tyrese Gibson, Kevin Dunn, Julie White, John Benjamin Hickey, Ramon Rodriguez, Isabel Lucas, John Turturro

Kamera: Ben Seresin
Schnitt: Roger Barton, Tom Muldoon
Musik: Steve Jablonsky

Laufzeit: 147 min.
Dt. Start: 24.06.09
Verleih: Paramount Pictures Germany


Nachdem Sam Witwicky (Shia LaBeouf) die Welt mit Hilfe der gutmütigen Autobots vor den bösartigen Decepticons gerettet hat, freut er sich auf ein normales Leben. Als er aufs College geht, lässt er nicht nur Freundin Mikaela (Megan Fox) zurück, sondern auch Roboter-Kumpel Bumblebee.
Doch bald wird Sam von seltsamen Visionen heimgesucht. Erneut steht ein Kampf der außerirdischen Roboter bevor, bei dem das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel steht.
Sam scheint den Schlüssel zu ihrer Rettung in der Hand zu halten, doch diesmal bekommen es er, Mikaela und die Autobots mit einem noch mächtigeren Gegner zu tun ...

Die mit Spannung erwartete Fortsetzung von TRANSFORMERS verspricht visuell noch viel aufregender zu werden als der erste Teil. Neben der bewährten Michael Bay-Action bietet TRANSFORMERS - DIE RACHE intelligente und spannende Unterhaltung für jedermann, rasant und mit viel Witz in Szene gesetzt.

Dazu trägt nicht nur die Love-Story um Sam und Mikaela bei, sondern auch die abenteuerlichen Schauplätze in Ägypten, Paris und Schanghai - und nicht zuletzt die zahlreichen neuen und teilweise sehr witzigen Robotercharaktere, die Michael Bay nach einem Versprechen an seine Fans noch größer in Szene gesetzt hat...



Review:

Kann’s echt nicht glauben, dass zwei Jahre seit dem ersten TRANSFORMERS Film vergangen sind.
Ich kann mich noch erinnern wie ich an der Review zum ersten Film saß.
Wie ich über den deutschen Verleih geflucht hab, dass wir die einzigen waren die den Film (in der zivilisierten Welt) als letzte in den Kinos sahen und dass der Verleih es geschafft hat den Welterfolg in Deutschland floppen zu lassen.

Die ist natürlich dieses Jahr auch mit STAR TREK passiert (auch Paramount) und INDIANA JONES (ups auch Paramount) hatte letztes Jahr auch „nur“ 2 Mio. Besucher in Germany
(zur besseren Einschätzung der deutschen Zahlen: THE DARK KNIGHT hatte letztes Jahr hier auch grad mal 2 Mio. Besucher).

TRANSFORMERS – REVENGE OF THE FALLEN wird es in unseren Kinos dementsprechend auch nicht viel besser gehen, aber durch die Verkäufe der DVD und Blu-ray haben andere Fans den Film zu Gesicht bekommen.
Und die könnten theoretisch den Weg ins Kino finden.
Ohne, dass jemand im Büro einen einzigen Finger krümmen muss!!!
Kriegt Warner seit 2001 mit HARRY POTTER auch bestens hin.



Nun aber zum Film: Event-Kino vom Feinsten!
Natürlich nur für die Filmfans die TRANSFORMERS (2007) auch sehr gut fanden.
Für die anderen, die hoffen hier was anderes zu sehen – hier gibt es das gleiche nur noch besser.
Und leider – das einzige Manko des Sequels – viiiiiiiel zu lang.
Und ich meine auf keinen Fall, dass der Film langatmig ist.
Er rast förmlich zweieinhalb Stunden am Zuschauer vorbei. Sehr gutes Erzähltempo, hält bei Laune, gute Humoreinsätze – nur das Finale, in der Wüste, ist einfach zuuuu lang.
Und da besteht die Gefahr das Interesse an dem Kampf der Roboter zu verlieren.
Und das will man doch auf keinen Fall im 3. Akt hinkriegen.
Durchgehend langweilen wie TERMINATOR SALVATION ist ja eine Sache, aber es riskieren die Zuschaer nach 90 temporeichen Minuten zu verlieren ist unverzeilich.
Man merkt dem Finale aber an, dass es wirklich an der Action Schlacht von Regisseur Michael Bay liegt.
Ich gehe fest davon aus, dass diese laaangen (aber zur Klarstellung, perfekten) Action Sequenzen nicht so im Drehbuch standen.
Alles was in der Macht der Autoren lag
(wieder ein Blockbuster des Drehbuch-Autoren Teams Alex Kurtzman und Roberto Orci: STAR TREK, MISSION IMPOSSIBLE III, TRANSFORMERS – nur THE LEGEND OF ZORRO kann ich den beiden (noch) nicht verzeihen)
ist straff und kompakt.



Diesmal ist die Handlung an sich sogar flüssiger als im ersten Film.
Dort störte mich unbewußt, dass die Story zwischen Sam Witwicky (Shia LaBeouf) und der Militär Handlung gesprungen ist und nie richtig zusammenhängend wirkte.
Diesmal sind die Militärsoldaten zwar auch dabei, aber wir konzentrieren uns eher auf Sam und seine Familie und seine Freundin Mikaela (Megan Fox)!!!
Leider kommt Miss Fox noch weniger zur Geltung als im ersten. Ein paar schöne Aufnahmen von ihr sind drin aber sonst nicht viel.
Dafür ist Shia mittlerweile, für mich persönlich, der Top-Leading Man geworden.
Er beherscht diesen – doch eher als Effektshow gedachten Film – wie kein anderer.

Und die Effekte sind mittlerweile so gut (war im ersten aber genauso), dass man die Transformers gar nicht als Effekte wahr nimmt. Und da kommt der anderen kleine Minuspunkt bei mir:
Optimus Prime und Bumblebee sind meiner Meinung nach zu wenig zu sehen.
Nach der Hälfte des Films ist Optimus aus Spoiler-Gründen aus dem Film raus und Bumblebee ist nur eine Randfigur.
Es sind zwar sehr viele neue Transformer zu sehen – allen voran „The Fallen“, der Oberböse dieses Films – aber bei so einem langen Film hätte man die beiden Stars öfter einbauen müssen.



Die Nebenfigur des John Turturro wurde diesmal effektiver eingesetzt und rechtfertigte sein „komisches“ Verhalten aus dem Vorgänger.
Somit geht das ganze in das MEN IN BLACK Territorium und passt komplett hinzu. Überhaupt haben mich Elemente dieses Abenteuers an Momente aus GREMLINS, SMALL SOLDIERS und eben MEN IN BLACK erinnert.
Alles Titel die zu Spielbergs Produktionsfirma „Amblin Entertainment“ gehören. TRANSFORMERS ist zwar keine Amblin Produktion, wird aber von Spielberg mitproduziert.

Um dies führt uns zurück zu Bay: diesmal sind die Aktion Momente ruhiger gefilmt und man erkennt eher was sich die Roboter gegenseitig antun. Es gibt viele Einstellungen im Film die nicht das typische Michael Bay Feeling rüberkommen lassen müssen und dies beruhigt mich als TRANSFORMERS Fan, da die Reihe eben mit jedem anderen guten Event-Film Regisseur weiterleben kann.
Würde gerne einen Joe Dante TRANSFORMERS sehen wollen.

Musikmäßig hat Steve Jablonsky nicht viel mehr zu bieten als im ersten Score, aber seine Hymnen sind bereits so gut im TRANSFORMERS Universum eingebunden, dass man wirklich „vom gleichen mehr“ bekommt.

Das einzige was „neu“ ist, sind die weiteren Ausflüge in die Mythologie der TRANSFORMERS.
Mit dem Fallen kehren wir, auch in der Backstory, in eine Zeit zurück die die Gesamthandlung dieser TRANSFORMERS Kino-Reihe größer und breiter erscheinen läßt als sie eh schon ist!

So, Fazit:
Blockbuster Kino Kategorie A, ein wenig zu lang am Schluß, läßt auf mehr Filme in der Art hoffen und nervt nicht -
wie gewisse andere diesen Kino-Sommer!!


GreekGeek - Juni, 19, 2009



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