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THANK YOU FOR SMOKING

THANK YOU FOR SMOKING (2006)

Regie: Jason Reitman
Drehbuch: Jason Reitman
 

Darsteller:
 Aaron Eckardt, Cameron Bright, Katie Holmes, Maria Bello, Adam Brody, Sam Elliott, William H. Macy 

Kamera:
James Whitaker
Schnitt: Dana E. Glaubermann

Musik: Rolfe Kent
Laufzeit: 92 min.

Dt. Start: 31.08.06

Verleih:
Fox Searchlight



Kurzinhalt:

THANK YOU FOR SMOKING ist eine bitterböse Satire auf die heutige PR-Kultur und basiert auf Christopher Buckleys hochgelobten Roman aus dem Jahr 1994, der von Jason Reitman für die Leinwand adaptiert wurde. Der Held des Films ist Nick Naylor (AARON ECKHART), oberster Pressesprecher von  Big Tobacco, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, die Rechte der Raucher und Zigarettenhersteller in der heutigen neo-puritanischen Welt zu verteidigen. Auf seinem Kreuzzug stellt er sich Gesundheitsfanatikern, die Tabak verbieten lassen wollen, und dem Senator (WILLIAM H. MACY), der Warnhinweise und Giftaufkleber auf den Zigarettenpackungen anbringen lassen möchte. Nick startet eine großangelegte PR-Offensive, spielt in Fernsehtalkshows das Gesundheitsrisiko, das Rauchen mit sich bringt, herunter und engagiert sogar einen einflussreichen Hollywood-Agenten, der dafür sorgen soll, dass das Rauchen auch in Filmen positiv promotet wird. Sein neugewonnener schlechter Ruf bringt Nick ungeahnte Aufmerksamkeit ein. Nicht nur der Oberboss der Tabakindustrie (ROBERT DUVALL) beobachtet sein Handeln, Nicks Arbeit hat auch eine einflussreiche Journalistin (KATIE HOLMES) auf die Spur gelockt. Nick rechtfertigt seine Arbeit damit, dass er nun mal Geld verdienen muss, um seine Hypothek abzuzahlen, aber der prüfende Blick seiner Sohnes (CAMERON BRIGHT) und eine ziemlich reale Todesdrohung könnten ihn dazu zwingen, anders zu denken...


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Es gibt Filme die kommen ohne großes Brimborium ins Kino und überraschen einen, weil nicht so viele bis keine Erwartungen von mir reingesteckt worden sind. Natürlich ist es unfair der Filme gegenüber die Groß ankommen, dann nicht dem entsprechen was ein Geek sonst so gefällt und dann vernichtet werden. Aber so ist das nun mal im (Film)Leben!

THANK YOU FOR SMOKING ist eigentlich ein ernster Film. Nur kann ich mich nicht erinnern wann ich das letzte Mal bei einem ernsten Film so gelacht habe wie hier. Der Film ist manchmal so böse, dass man nicht anders kann als zu lachen. Sogar bei den sanfteren Momenten kann (muss) man schmunzeln.

Aaron Eckhardt ist großartig als charmanter und leicht schleimiger Nick Naylor. Er macht seinen Job weil er ihn gut machen kann. Er hat ihn nicht erlernt. Er kann eben gut reden.
Regisseur Jason Reitman hat sich ein sehr gutes Drehbuch ausgesucht um sein Können unter Beweis zu stellen. Es gibt seht viele Momente in diesem Film in denen man nur nickend jeder Aussage zustimmen kann.

Obwohl GreekGeek ein „starker“ Nichtraucher ist, kann er eher die Augen über die verrückten Nichtraucher Aktivisten, die im Film auftauchen, verdrehen als über die verrückten Nikotin-Anbieter.
Man hat sogar manchmal mehr Verständnis für die „bösen“ Leutchen (Zitat aus dem Film: „Verklagen sie Boeing wenn ein Flugzeug abstürzt, oder Chrysler wenn Menschen bei Autounfällen umkommen?“).

Naylor trifft sich ab und zu mit zwei Freunden zum Essen. Sie kommt aus der Alkohol Industrie und er arbeitet in der Waffenbranche.
Die drei nennen sich selber liebevoll TAG (Tödlich Aber Gut) und besprechen Probleme wie jeder andere auch.

Naylor hat einen Sohn von seiner geschiedenen Frau und das wichtigste für ihn ist, dass ihn sein Sohn toll findet. Und der Sohn will einiges von seinem Daddy lernen. Die beiden ergänzen sich im Laufe der Handlung ziemlich gut.


Der Sohn wird von Cameron Bright gespielt, der bis jetzt mit freakigen Rollen, wie in GODSEND, BIRTH und in X-MEN – THE LAST STAND (er ist der Junge mit dem Anti-mutations- Gen) auf sich aufmerksam machte. In THANK YOU FOR SMOKING ist er zum ersten Mal NICHT freaky. Und das tut ihm auch gut! Die Gastauftritte sind sehr gut ausgewählt: Als Naylor kurz nach Hollywood muss – um die Hollywood Bosse zu überzeugen, dass die Schauspieler in den Filmen mal wieder mehr rauchen müssten – taucht ein herrlicher Rob Lowe als leicht übergeschnappter Filmproduzent, mit Asia-Tick, auf. Naylor Chef wird von J.K. Simmons gespielt, der seine Rolle genauso spielt wie die in SPIDER-MAN, als Peter Parkers Daily Bugle Chef J.J. Jameson. Leider kommt Katie Holmes ein wenig Blass rüber. Sie ist einfach noch zu jung für die Rolle einer toughen Journalistin.

Über die restliche Handlung sollte nichts verraten werden, da die Überraschungen bei mir gewirkt haben, weil ich vorher überhaupt nichts gewusst hab.

Lohnenswert! Geheimtipp im August!



GreekGeek July-2006

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