TRANSFORMERS: DARK OF THE MOON

TRANSFORMERS: DARK OF THE MOON (2011)

Regie: Michael Bay

Drehbuch: Ehren Kruger

Darsteller: Shia LaBeouf, Rosie Huntington-Whiteley, Josh Duhamel, John Turturro, Tyrese Gibson, Patrick Dempsey, Rich Hutchman, Frances McDormand, John Malkovich

Kamera: Amir M. Mokri
Musik: Steve Jablonsky
Laufzeit: 157 min.
Dt. Start: 30.06.11
Verleih: Paramount Pictures


Am 20. Juli 1969 landet Apollo 11 auf dem Mond: Neil Armstrong schreibt Geschichte, als er als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzt.

„Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit“ – doch das ist nur die halbe Wahrheit: Auf der dunklen Seite des Mondes stoßen die Astronauten auf das Wrack eines Raumschiffs… kein Leben an Bord... oder scheint es nur so?! 40 Jahre lang hält die Regierung die Entdeckung geheim. Dann überschlagen sich die Ereignisse:

Ein bislang unentdeckter Transformer wird an Bord des Raumschiffs reaktiviert, es ist der verschollen geglaubte Herrscher von Cybertron, Shockwave. Seine Rückkehr entfacht den erbitterten Krieg zwischen den Autobots und den Decepticons aufs Neue. Jetzt geht es nicht mehr nur um die Zukunft und das Überleben der Erde, sondern des ganzen Universums... damit hatten weder Sam Witwicky (Shia LaBeouf) noch die Autobots gerechnet…!

Die weltweite TRANSFORMERS-Euphorie strebt ihrem Höhepunkt entgegen! Das liegt nicht nur an der bewährten Michael Bay-Action, sondern auch an der rasanten Story, die mit viel Witz in Szene gesetzt ist und mit einem großen Staraufgebot aufwarten kann. Neben den Charakterdarstellern John Malkovich und Frances McDormand, die in ihren beeindruckenden Karrieren bereits mehrfach bewiesen haben, dass man mit ihnen im anspruchsvollen Actiongenre rechnen muss, debütiert sexy Shooting-Star Rosie Huntington-Whiteley in der Rolle von Sams attraktiver Freundin Carly.
Als charmanter Konkurrent Sams in Liebesdingen ist „Grey’s Anatomie“-Star Patrick Dempsey die perfekte Besetzung für Dylan, einen ehemaligen Rennfahrer und nun Carlys Boss. Für Teil 3 hat sich Blockbuster-Garant Michael Bay zum Ziel gemacht, die beiden Vorgänger in allen Belangen in den Schatten zu stellen und präsentiert eine völlig neue Dimension der Transformers – erstmals auch in 3D!



Review:

Als allererstes:
dies ist eine Review für alle die verstehen, dass TRANSFORMERS etwas für 10jährige ist und man den Film geniessen kann wenn man aus den Augen des besagten 10jährigen gucken kann.

Für allen anderen:
was gibt es daran nicht zu verstehen???

TRANSFORMERS: DARK OF THE MOON ist der dritte Film in der Mega-erfolgreichen TRANSFORMERS Filmreihe.

2007 räumte der erste Film ab und 2009 toppte der zweite REVENGE OF THE FALLEN sogar das Ergebnis des ersten.
TRANSFORMERS (2007) war sehr beliebt, der zweite würde von Nerds (usw.) vernichtet. Lag auch daran, dass die zweite Hälfte des Films fast nur aus Action bestand und dies zuweilen ermüdend wirken kann.
(greekgeek's Review zu REVENGE OF THE FALLEN fiel damals ziemlich positiv aus, würde ich jetzt nicht unbedingt mehr so sehen.)

Besonders weil ich nach dem sehr guten dritten Film gesehen hab wie es besser geht.



DARK OF THE MOON ist zwar immer noch überdimensional (und leider wieder mit 157 Minuten überlang) aber durch eine stringentere Handlung und interessanteren Entwicklungen zwischen den Hauptfiguren, bleibt man als Zuschauer eher am Ball.
Hinzu kommt noch dass Regisseur Michael Bay auf seinen frenetischen Schnitt verzichten muss - der Film wurde wie Cameron's AVATAR mit 3D Kameras gefilmt und die Einstellungen dürfen nicht zu kurz sein damit sie da menschliche Gehirn verarbeiten kann.

Somit sind die Action Szenen viel intensiver dadurch, dass wir geografisch nachvollziehen können wo was passiert. Ist besonders in dem 45minütigen atemberaubenden Finale von grossem Vorteil.

Shia LeBouf führt uns souverän durch den Film und ist mehr als noch in den beiden letzten Filmen eine interessante Hauptfigur geworden.
Diesmal wartet Sam nicht bis die Action zu ihm kommt - nein, er lechzt sogar danach endlich seinen Autobot Freunden zu helfen.

Apropos Autobots:

irgendwie habe ich (wie bei REVENGE OF THE FALLEN) das Gefühl, dass bei einem zweieinhalbstündigen Film die Transformers echt zu kurz kommen.
Zu wenig Optimus, zu wenig Bumblebee - besonders zu wenig Bumblebee dessen Freundschaft mit Sam im ersten Film (und jedem Special zu den Filmen) betont wird.

Obwohl ich zugeben muss, dass die wenig Szenen der beiden funktionieren und eine bestimmte sogar - jedenfalls bei mir - zu Tränen rührt.



Überhaupt wirkt dieser Film wirklich wie ein Abschluss dieser Trilogie.
Ich bin sicher dass weitere TRANSFORMERS Filme folgen werden, nur wird es ein anderes kreatives Team sein - wie in meiner REVENGE OF THE FALLEN Review bereits erwähnt:
lasst Joe Dante ran. Dann kann er seine Erfahrungen aus den SMALL SOLDIERS in diese "grossen Krieger" integrieren.

Was nicht heisst, dass ich Michael Bay weghaben möchte.

Im Gegensatz zu den ganzen Nörgel "ich-hasse-alles-was-nicht-so-aussieht-und-denkt-wie-ich" Nerds, schätze ich seine Arbeit und seine Erfolge sehr und kann nur sagen, dass er der absolut richtige für diese erste Trilogie ist/war.
Bin gespannt was er als nächstes inszeniert.

Manch einer der Nörgler sollte sich ein Bespiel an Bay, Emmerich, Ratner oder wie all die von Nerds gejagten Filmemacher heissen, nehmen und endlich agieren und nicht nur kommentieren.



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Weiteres positives: die neuen Figuren, allen voran Sentinel (im original von Spock Darsteller Nimoy gesprochen - bitte die TRANSFORMERS Filme nur im original gucken.
Optimus Sprecher Peter Cullen, Megatron Sprecher Hugo Weaving und eben Nimoy klingen nur im Original majestetisch.
Besonders wenn Nimoy "The needs of the many, outweigh the needs of the few", seinen Satz aus THE WRATH OF KHAN, rezitieren muss!

Und Steve Jablonsky Score ist mal wieder sehr positiv aufgefallen. Wieder nutzt er die bekannten Themen der Autobots und ergänzend Handlungrelevante Momente mit bombast und tragik.

Und die 3D Aufnahmen funktionieren grossartig. Seit AVATAR der beste Einsatz in einem Realfilm! Vorsicht vor den einstürzenden Hochhäusern!

Fazit:
Für alle die auf grosses Jahrmarkt Kino stehen (und ja, Kino wurde damals für den Jahrmarkt erfunden) ist DARK OF THE MOON ein absolutes Muss - in 3D - im Kino.
Alle anderen können ja was anderes machen!


greekgeek - June, 30, 2011


Reviews zu TRANSFORMERS (2007)
und TRANSFORMERS: REVENGE OF THE FALLEN(2009)

             



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