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TERMINATOR SALVATION

TERMINATOR SALVATION (2009)

Regie: McG
Drehbuch: John D. Brancato, Michael Ferris

Darsteller: Christian Bale, Sam Worthington, Moon Bloodgood, Helena Bonham Carter, Anton Yelchin, Bryce Dallas Howard, Common

Kamera: Shane Hurlbut
Schnitt: Conrad Buff
Musik: Danny Elfman

Laufzeit: 115 min.
Dt. Start: 04.06.09
Verleih: Sony Pictures Germany


TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG spielt im postapokalyptischen Jahr 2018, in dem John Connor (CHRISTIAN BALE) vom Schicksal dazu auserkoren ist, den Widerstand der Menschen gegen Skynet und seine Armee von Terminatoren anzuführen.
Aber die Zukunft sieht für Connor anders aus als geplant: Marcus Wright (SAM WORTHINGTON) taucht plötzlich auf – ein Fremder, dessen letzte Erinnerung ist, dass er zum Tode verurteilt wurde. Connor muss entscheiden, ob Marcus aus der Zukunft entsandt worden ist oder aus der Vergangenheit gerettet wurde.
Als Skynet seinen finalen Angriff vorbereitet, begeben sich Connor und Marcus auf eine Odyssee, die sie ins Innere der Organisation von Skynet führt, wo sie das schreckliche Geheimnis hinter der möglichen Vernichtung der Menschheit aufdecken.

Die mit höchster Spannung erwartete neue Folge des TERMINATOR-Filmfranchises, TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG, entstand unter der Regie von McG ("Drei Engel für Charlie").
Das Drehbuch stammt von Michael Ferris & John Brancato. Der Film wurde von Moritz Borman, Derek Anderson, Victor Kubicek und Jeffrey Silver produziert. Jeanne Allgood, Dan Lin, Mario F. Kassar, Andrew G. Vajna und Joel B. Michaels fungieren als Executive Producers.



Review:

Was macht man wenn einen ein Film mehr als eine Stunde lang langweilt:
Verläßt man das Kino? Nö, sowas mach ich nicht.
Hofft man, dass noch irgendwas interessantes passiert? Tja, eher das.

Hat zwar bei TERMINATOR SALVATION länger als eine Stunde gebraucht und hielt auch nicht lange an.

Dies sollte eigentlich ein Neustart der TERMINATOR Reihe sein.
Eine neue Trilogie.
Ob wir die nun sehen ist eher ungewiss.
Die US-Zahlen sind nicht gut und das US-Publikum ist ganz und gar nicht angetan von diesem vierten Film.
Ich betone „vierten“ da es sich doch nicht um einen Neustart àla STAR TREK oder CASINO ROYALE handelte.



Geplant war dies doch dann kam ihnen Christian Bale dazwischen.
Er sollte die Rolle des Marcus Wright spielen, die nun Newcomer Sam Worthington spielt.
Bale wollte aber John Connor spielen. Diese Rolle war aber für nur drei Minuten im ganzen Film angedacht.
Connor sollte eher die Legende im Hintergrund sein.
Bale interessierte sich nicht um die Integrität der Handlung und verlangte, dass seine Rolle ausgebaut wird.
Nun ist er der Hauptdarsteller und somit ist die belanglose Geschichte von TERMINATOR SALVATION noch belangloser geworden.

Nicht nur, dass mich persönlich, keins der Schicksale in diesen zwei Stunden interessiert hat – die Story fing nach 10 Minuten an zu langweilen.
Es passierte nichts aufregendes.
Und ich meine keine Action. Davon gab es ein paar Momente, aber wenn sie die Charaktere nicht bedrohen oder voranbringen sind sie uninteressant und fügen zur Langeweile nur bei.

Einziger Lichtblick in dem Film ist Anton Yelchin als Kyle Reese. Erst hatte ich schon Angst, dass Yelchin die Rolle wie seinen äußertes sympatischen Chekov aus STAR TREK anlehnt.
Aber nein: er hat sogar Manierismen eines jungen Michael Biehn’s (der Reese in THE TERMINATOR (1984) spielte) eingebaut.
Nur wurde seine Rolle, die vor Bale’s Drehbuch-Umbau größer war, verhuntzt.



Sam Worthington soll ja der große Newcomer sein und spielt die Hauptrolle in James Cameron’s AVATAR und die Rolle des Perseus in CLASH OF THE TITANS.
Nur hoffe ich für ihn, dass er in den beiden Filmen mehr zu tun hat als hier. Er kam äußert blass rüber...

Und Bale... Keine Ahnung... Mich würde allzusehr interessiere welche Szene ihn damals zum Ausflippen gebracht hat. Er sagte, dass es sich um eine emotional wichtige Szene seines Charakters handelte. Ich hab da keine gesehen.

Und der Cameo-Auftritt des Governators???
Das war der Moment in dem ich wieder aufgewacht bin und dachte jetzt könnte es noch was werden, aber es reichte nicht aus.
Danach kam nämlich zu wiederholten Male eine Kampf zwischen zwei Menschen und einem Roboter in einer Art Lagerhaus.
Alles sah leicht Rot, leicht Blau aus – aber genau wie im ersten und im zweiten Film.



Sogar Danny Elfman’s Score ist total langweilig. Hab ich letzten Sommer noch für WANTED und HELLBOY 2 hoch gelobt, enttäuschte er diesmal.

Wäre der Film besser geworden hätte sich Bale nicht beim Drehbuch eingemischt?
Wäre es interessanter – da aufregender – gewesen wenn am Schluß Connor, wie geplant, zu einer Maschine geworden wäre?

Es wäre wohlmöglich echt aufregender geworden...


GreekGeek - Juni, 08, 2009



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