STAR TREK

STAR TREK VI - THE UNDISCOVERED COUNTRY

Zum Start des J.J. Abrams STAR TREK Film versucht GreekGeek alle 10 bisherigen Kino Abenteuer des Raumschiffs Enterprise zu gucken.

Die Retro Reviews sind, wie letztes Jahr bei den INDIANA JONES Filmen, live beim gucken der Filme getippt worden.

Und weiter gehts mit STAR TREK VI: THE UNDISCOVERED COUNTRY.

Dies war immer mein zweitliebster Star Trek Film. Bin gespannt wie er sich gehalten hat. Hab den seit mitte der 90er nicht mehr gesehen.



Film läuft!
Super cooler Vorspann, bekomme die gleiche Gänsehaut von Cliff Eidelman’s Titelthema wie damals.



Fängt ja schon gut an. Captain Sulu und der Klingonen Mond Praxis.

Und da ist schon unsere Crew – oh., jetzte sehen sie aber ganz alt aus. Hat ich ganz vergessen. Und dabei sind seit TFF nur zwei Jahre vergangen.
Aber feine Perücken haben sie alle, besonders Kirk!

Exposition: Kirk soll sich mit den Klingonen befassen.
Kirk hat ein Problem damit:

Spock: „They are dying“ Kirk: „Let them die“

Ach genau, SEX AND THE CITY’s Samantha spielt ja auch mit, als Vulkanierin Valeris!

Sehr sehr gute „Enterprise bricht in ein neues Abenteuer auf“ Sequenz.

Minute 17:
Die Klingonen treffen ein.
Der Film strahlt genau die Selbstsicherheit aus, die TWOK ausstrahlte.
Scheint wohl an Regisseur Nicholas Meyer zu liegen.

Sehr gute Szene beim Abendessen zwischen unserer Crew und den Klingonen.

Minute 30:
Jetzt gehts ab! Die Enterprise schießt auf das Klingonen Schiff…
Immer noch sehr spannend die „Zero Gravity“ Szene.
Ich kann die Dialoge noch fast auswendig. „We surrender! Repeat: Enterprise surrenders“.

Minute 35:
Jetzt wird’s brenzlig – Kirk und McCoy sind verhaftet worden.

Und nun ist dem Film kurzzeitig die Luft ausgegangen. Ein wenig wie bei TVH, wo so viel auf dem Spiel stehen und die Story bleibt stehen.

Minute 45:
Das Gerichtsurteil für Kirk und McCoy. Christopher Plummer spielt ein wenig überzogen aber ok.
Ah, grad war mein Lieblingsmoment, als McCoy einen Scherz im Gerichtssaal macht, nur ein Klingone lacht und er sich freut – Großartig! Solche Kleinigkeiten machen Charaktere aus.

Shatner spielt hier viel ruhiger und kontrollierter. Ich frag mich wo das Überzogene herkommt, dass immerzu zitiert wird.
Kommt das alles noch in GENERATIONS oder war das meiste in TSFS???

Minute 52:
Verurteilung auf Ruhra Pente!
Und nun beginnen die Investigationen auf der Enterprise.

Ab gehts in die Knast auf dem Eisplaneten. Merkwürdigerweise – als Jahrelangen STAR WARS Fan – finde ich STAR TREK am besten wenn es an STAR WARS erinnert.
Das ist im neuen Film so, in den Knastszenen hier, in TFF und teilweise in TWOK.

Hhhmmm, wieder ein grooooßer Hänger der Handlung.
Was ist denn hier los?

Auf der Enterprise passiert nicht viel – der Fluchtversuch ist noch nicht mal geplant...

Minute 70:
Da muß wohl Chekov alles in die Hand nehmen damit’s voran geht!

Der Score ist auch wieder da. Eidelman hatte wohl nichts zu tun. Wenn ich mir nur vorstelle was Goldsmith aus Ruhra Pente gemacht hätte...

So, Flucht findet statt. Aber mal ganz ehrlich, da waren ja die Action Szenen aus dem Wüstenplaneten im fünften Film rasanter...

Minute 80:
Schon wieder stecken wir Handlungstechnisch fest – kurz vor Ende des zweiten Akts?!?!?
Und...
...Iman, der Formwandler, ist eine ganz schön schlechte Schauspielerin...

Und mittlerweile nervt auch Plummer’s Shakespeare Klingone.

Kirk und McCoy sind wieder auf der Enterprise. Spock erklärt die Situation und wir kriegen raus, dass die beiden Saboteure ermordet wurden.

Spock läßt Valeris auffliegen und wir können jetzt mal langsam zum Showdown.

Minute 90:
Captain Sulu taucht auf um zu helfen.
Ich versteh echt nicht wieso so wenig Musik in diesem Film ist. In den Spannungsmomenten, wie gerade bei Valeris Verhör durch Spock passiert überhaupt nicht musikalisch!

Minute 93:
Endlich mal eine sehr gute Szene. Und zwar zwischen Spock und Kirk.
Und jetzt gehts los: die Enterprise eilt zur Rettung! Sie müssen die „unsichtbare“ klingonische Bird of Prey finden!

Showdown: der ist gut. Da hätte Brian DePalma seinen Spaß dran gehabt das hier zu inszenieren.



Oh, noch eine Moralrede von James T. Kirk!!!

Und wenigstens ein wunderschönes Ende einer Generation:



Fazit:

Super Premise, sehr guter Anfang, läßt aber nach der 40 Minute total nach.
Kam mir auch insgesamt theatralischer (und ich meine, dass ALLES wie ein Set aussah, nicht nur die Brücke) vor als früher.
Konnte am Ende noch ein wenig an Tempo gewinnen, aber die Magie von 1991 ist leider weg.




GreekGeek - May, 12, 2009

Source: retrogeek

greekgeek.de © 2005 • Privacy Policy • Terms Of Use