STAR TREK

STAR TREK V - THE FINAL FRONTIER

Zum Start des J.J. Abrams STAR TREK Film versucht GreekGeek alle 10 bisherigen Kino Abenteuer des Raumschiffs Enterprise zu gucken.

Die Retro Reviews sind, wie letztes Jahr bei den INDIANA JONES Filmen, live beim gucken der Filme getippt worden.

Mit STAR TREK V – THE FINAL FRONTIER kommen wir nun zu einem Titel der als “schlecht” gilt – also erstmal unter den Classic Crew Filmen.

Mein Problem:
dieser Film hat – meiner Meinung nach - den besten Soundtrack, d.h. da ich den Score am meisten hören verbinden ich auch Momente aus diesem Film stärker mit Star Trek als z.b. bei TVH.

Ich hab TFF lange nicht mehr gesehen und bin auf Shatner’s erste Regie-Arbeit sehr gespannt.

Film läuft schon und es geht sofort (vor den Credits) mit Sybok – dem leicht verstörten Vulkanier - los.
Und der will unbedingt ein Raumschiff haben.

Und schon geht der Titelvorspann los: mit dem leicht überarbeiteten Goldsmith Titelthema!



Kann mich noch erinnern als ich im „Skala“ Kino saß und mich wunderte wieso dieser Film die Musik aus „The Next Generation“ hatte. Da ich TMP bis dahin nicht gesehen hatte, war für mich die Musik aus TVH die Kino-Musik der Enterprise.
Und da der Trailer zu TFF auch noch Horner Musik nutzte war ich doppelt verwirrt!!!

Ah, dass schöne neue Goldsmith Thema schwelgt über der National Park. Und Kirk klettert.

Komischerweise ist diese Szene eine Allegorie zur Arbeit der beiden Regisseure Shatner und Nimoy.
Nimoy, der die beiden letzten Filme inszenierte, fragt Shatner ob er dessen Hilfe benötigt.
Shatner/Kirk verneint, stürzt ab und wird im allerletzten Moment von Nimoy/Spock gerettet.

Ob Nimoy bei der Regie mitgeholfen hat???
Nicht, dass ich seine Arbeit mehr schätzen würde, aber man könnte das ganze so interpretieren...

Minute 12:
Wir sind in einer Weltraum-Spelunke. Bis jetzt ist das ganze ziemlich Temporeich und vor allem – im Gegensatz zu sonst – sehr ironisch! Sybok belagert die Spelunke und nimmt die Botschafter gefangen.
Hier passiert ja mehr als im letzten Film.
Liegt aber auch an die pulsierende Musik. Wer weiß wie TVH mit Goldsmiths Musik gewirkt hätte!

Da ist sie:
die neue Enterprise – sie hat aber ihre Macken!
Aber Starfleet möchte, dass das Schiff sofort eingesetzt wird. Die Crew – überall noch unterwegs – muss sofort eingesetzt werden...
...und irgendwie scheinen die Momente zwischen den Crewmitgliedern so vertraut zu wirken.
Liegt es am Drehbuch, oder schafft es Shatner aus seinen Kollegen diese Vertrautheit rauszuholen???

Die Klingonen tauchen auf und mit ihnen ihr cooles Musik-Thema!
Außerdem wirken die Klingonen ein wenig wie Cartoon Bösewichte – ich weiß nur nicht ob das gut oder schlecht ist.

Die Crew ist nun vollzählig auf dem neuen Schiff und wir fliegen (in kürzerer Zeit) auf die Enterprise zu!



Minuten 30:
und wir sind mitten drin in der Handlung. Kann das sein, dass dieser Film der temporeichste ist?? Bin bis jetzt angenehm überrascht.



Vor allen wirkt es so als ob Shatner und sein Drehbuchautor es angelegt haben, den neuen Film eher an die TV Serie anzulehnen als an die Kinofilme.

Spock erkennt Sybok und erzählt es Kirk und McCoy.

“Captain“ Chekov droht Sybok!



Währenddessen greifen Kirk und seine Mannen unten die Spelunke an.
Uuuuu: hatte ganz die halbnackte Uhura vergessen.....



Minute 39:
Angriff – und Goldsmith haut richtig rein!!! Der konnte immer Action-Musik schreiben wie kein anderer. Da wirken auch die Senioren der Enterprise agiler!

Spock und Sybok treffen sich!

Mir fällt grad auch, dass ich zu TFF mehr schreiben kann als zu TVH!!! Hhhmmm...

Kirk hats geschafft auf sein Schiff zu kommen.
Zweikampf zwischen Sybok und Kirk – hier merkt man, dass die Musik mehr macht als in der Szene in echt passiert...

Spock kann sich dem „Zauber“ von Sybok wiedersetzen!
Das ist echt wie in einer „Classic“ Episode. Ein „böser“ der die Crew „verzaubert“, jeder benimmt sich anders als sonst... wie in den 60ern.

Minute 58:
Sybok erklärt seiner gekidnappten Crew, dass es Shakaree sucht – sozusagen, das Paradis!
Im Zentrum der Galaxie – schön dass der Film auf deutsch „Am Rande des Universums“ heißt.

Nach einer Star Trek Legende sollte eingentlich Sean Connery Sybok spielen, der aber ablehnte und nun als Planeten Name übergeblieben ist „Sha – Ka – Ree“ – „Sean-Conne-Ry“.

Jetzt kam die Szene mit Spock-Boots – mir ist nie aufgefallen was für ein "Fun Film" dies ist.



Hab ich wohl immer zu Ernst genommen!
Bis jetzt ist dies echt, dass was ich von STAR TREK (wie in der Serie) verlange. Abenteuer im Weltall, mit außerirdischen Bösewichten, Gefahre aus allen Ecken des Universums usw.

Minute 66:
Ich weiß nicht mehr ab wann es schlimmer wird, aber bis jetzt hat mich TFF mehr als positiv überrascht.

Das gute ist – dieser Film hat keinen Bezug zu den vorangegangenen.
(einzig, dass die Enterprise neu ist)
und somit ist er wie TWOK auf sich selber gestellt. Ist ja beim Folgefilm genauso.

Sybok will unserer Triumvirat überzeugen. McCoy hat den tiefsten Schmerz von allen.

McCoy ist versorgt, Spock auch, aber James Tiberius Kirk braucht seinen Schmerz!
Und jetzt sind sie am Ziel. Spock bleibt aber an Kirk’s Seite! Und McCoy auch. Coole Szene mit dem coolen Trio.

Kirk glaubt, dass Sybok verrückt ist als er ihm gerade weißgemacht hat, dass er Gott finden will.

Minute 82:
Sie sind jetzt gelandet und ich glaube hier gehen die Probleme los.
Wieso hat Sybok plötzlich kürzere Haare??? Waren das Nach-Drehs???

Irgendwie verliert sich alles wie am Ende von TMP. Als ob alle aufgegeben hätten und nur die Musik weiterspielt.
Ich hätte allzu gerne das Original-Ende gesehen was sich Shatner ausgedacht hatte.

Super finde ich nun wiederum, dass die Erscheinung genau, dass christliche Bild von Gott darstellt! Und Kirk zweifelt ihn an!



Sybok merkt seinen Fehler und beschließt dem Bösen zu “helfen”.

Gefahr ist gebannt und die „drei“ hauen ab!
Aber die Klingonen Gefahr ist noch da – aber Spock klärt das.

Schönes philosophiesches Ende mit den dreien!

Und nochmal „Row your boat“ und Ende!

Fazit:
Der Film hat mich sehr überrascht.
Zu lange bin ich wohl der Meinung gefolgt, dass dieser Film nur schlecht ist.
Das Finale ist nicht das was man erwartet (wegen Budgetkürzungen) aber der Rest ist ein Temporeiches Science Fiction B-Movie wie ich es nicht mehr in Erinnerung hatte.
Im Endeffekt ist dies die treueste Adaption der 60er Jahre TV Serie!




GreekGeek - May, 08, 2009

Source: retrogeek

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