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HOSTEL

HOSTEL (2006)

Regie: Eli Roth

Drehbuch
: Eli Roth

Darsteller: Jay Hernandez, Derek Richardson, Eythor Godjonsson, Barbara Nedeljakova

Kamera: Milan Chadima
Schnitt: George Fosley, Jr.                               

Musik: Nathan Barr


Laufzeit
: 93 min.


Dt. Start
: 27
.04.06

Verleih: Sony

Kurzinhalt:

Sie suchen das Abenteuer, und sie finden das nackte Grauen. Die beiden abenteuerlustigen College-Freunde Paxton (JAY HERNANDEZ) und Josh (DEREK RICHARDSON) sind mit dem Rucksack unterwegs durch Europa. Ebenso wie ihr neuer Kumpel, der Isländer Oli (EYTHOR GUDJONSSON), gieren die beiden jungen Amerikaner förmlich nach aufregenden Erlebnissen.

Auf ihrem Trip bekommen die drei einen Geheimtipp: Abseits der üblichen Reiserouten soll im tiefsten Ost-Europa ein Nirwana für Backpacker liegen – ein Hostel in der Slowakei, in dem atemberaubende und obendrein noch willige Frauen auf sie warten sollen. Und tatsächlich: Die Freunde lernen die beiden Schönheiten Natalya (BARBARA NEDELJÁKOVÁ) und Svetlana (JANA KADERABKOVÁ) kennen.

Paxton, Josh und Oli haben die Zeit ihres Lebens. Doch die währt nur kurz. Zu spät bemerken sie, dass sie in einer tödlichen Falle sitzen. Flucht ist unmöglich – die Backpacker stecken bereits mitten in den finstersten Abgründen der menschlichen Natur. Was sie dort erleben, ist so unvorstellbar, dass es alles in den Schatten stellt, was an Grausamkeit und Perversion bislang bekannt war und nur als Mythos galt. Haben sie eine Chance, diesen Alptraum zu überleben …?



Irgendwie hab ich da was falsch verstanden: das Genre des Horrorfilm dient eigentlich dazu innere Ängste und Bedürfnisse des Menschen darzustellen. Manchmal plump, manchmal intelligent, aber immer verpackt in einer mitreissenden Story.
HOSTEL, der neue Film von Eli Roth (CABIN FEVER), ist das alles NICHT. Und eigentlich müsste ich mit der Besprechung dieses Film jetzt aufhören, denn es gibt eigentlich nichts darüber zu sagen.

Noch da...??

Dieser Film zeigt eindeutig, wie man solche Filme NICHT machen sollte. Es gibt keinen Moment im Film in dem man sich auch nur ein wenig darum schert, was mit den drei Hauptfiguren passiert. In einem Horrorfilm MUSS man um irgendjemanden oder irgend etwas Angst haben. Horror=Angst

Es passiert aber auch nichts in der Handlung. In den ersten 40 Minuten passiert erstmal gar nichts das etwas mit Horror zu tun hat. Nicht mal kleine Hinweise was noch passieren könnte.

SPOILER Beginn: Die drei Jungs reisen von ihren Party Urlaub in Amsterdam (in diesem Amsterdam sprechen die Niederländer Deutsch!?!? - Anmerkung: es war die OV-Version) in den nächsten Party Urlaub irgendwo in der Slowakei.

Dort gehen sie in die, Titelgebende, Jugendherberge (Hostel) haben "geile" und "willige" (also ich fand sie grausig) Mädels auf dem Zimmer, als Mitbewohnerinnen und machen Party. Eine Brust, hier eine Brust da, Kinderkrams den die Macher als "heiß" bezeichnen. Das gleiche gilt übrigens auch für den Horror bzw. Splatter. Der Film wirbt ja mit dem Slogan, die Grenzen des Horrors werden durchbrochen?!?!
Für einen 90 Minuten langen Film ist jedenfalls bis Minute 48 noch nichts an Horror passiert. Dann verschwindet nämlich einer der drei Jungs spurlos und die anderen beiden gehen ihn suchen.

Dies wird erstmal 10 Minuten lang gemacht, ohne das was interessantes dabei rauskommt und in Minute 58 werden die anderen beiden gefangen genommen. Jetzt sehen wir, dass in einem Verlies, "grausame" Sachen mit Menschen gemacht werden. Sozusagen als Sport. Es passieren auch dem zweiten (der erste ist hin, wird aber nicht gezeigt - ich glaub man sieht seinen Kopf irgendwo rumliegen, oder so) schlimme Sachen: mit dem Bohrer wird ihm in den Schenkel gebohrt (sieht man nicht - hört man nur und später sind die Fleischreste am Bohrer zu sehen), dann passiert etwas was das Baby in PET SEMETARY (Friedhof der Kuscheltiere) schon gemacht hat... und der zweite Bursche ist nun auch hin.

Der dritte, unser "Held", der bestimmt aus einem Amateurfilm entsprungen ist (oder er wurde mit den Methoden, aus diesem Film, gezwungen hier mitzuspielen) versucht, gefangen, einem seiner Peiniger, auf Deutsch zu erklären, dass es nicht gut für sein Gewissen sei, ihn umzubringen. Ja, ja, diese Holländer - sprechen im Ausland nur Deutsch?!?! (hat der Drehbuchautor, in diesem Fall der Regisseur selbst, das englische Wort für Niederländer, Dutch, mit dem Wort Deutsch verwechselt?) Egal, dem Psychopathen ist dies Rumgeseusel der Hauptfigur auch egal und er macht weiter. Aber in Minuten 66 kann unser "Held" entfliehen. Ab hier herrscht dann Megalangeweile. Er rennt minutenlang durch Gänge. Meistens modrige Keller, alte Fahrstühle usw. Dann erfährt er, dass die Folterkammer, wirklich ein Elite Sport Club für Reiche ist, bei dem man Menschen foltern und töten kann. ("Wahnsinns Idee")

Und dann wird weiter geflohen und geflohen. Man muß ja die 90 Minuten irgendwie vollbekommen.
Dann kommt wieder ein wenig Ekel und dann ein völlig überzogener, unnötiger Selbstmord (lohnt sich nicht drüber zu sprechen - hilft der Handlung überhaupt nicht weiter) Und nun in Minute 87 kommt Spannung auf und dann ist der Film zu Ende!!! Aber nicht mal gut! Der endet genauso lasch und unspektakulär wie er anfängt.
SPOILER Ende

Was für ein D.....film! Sorry, ich mag viele unterschiedliche Filme und es muß richtig viel passieren damit ich einen Film nicht mag, aber der hier hatte viel davon.

Er hat ja nicht mal den Splatter den er verspricht und damit wirbt. Da war ja SAW II viel ekelerregender und sogar spannender. Mann! Und dann kommt nächstes Jahr auch noch HOSTEL 2. Hoffentlich spielen dann Deutsche mit die nur Holländisch sprechen. Das is Eli Roth uns noch schuldig!


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