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GRIND HOUSE

DEATH PROOF (2007)

Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino

Darsteller: Kurt Russell, Sydney Tamiia Poitier, Vanessa Ferlito, Jordan Ladd, Tracie Thoms, Rosarion Dawson, Zoe Bell, Mary Elizabeth Winstead

Kamera: Quentin Tarantino
Schnitt: Sally Menke

Musik: CD Sammlung
Laufzeit: 113 min.
Dt. Start: 19.07.07
Verleih: Senator


Kurzinhalt:

Kurt Russell, der seit „Die Klapperschlange“ und seiner legendären Rolle als Snake Plissken Kultstatus genießt, spielt darin den psychopathischen, narbengesichtigen Stuntfahrer Mike, der sich mit seinem Muscle Car auf die Jagd nach hübschen, jungen Mädels macht.

Doch Mike hat nicht damit gerechnet, dass diese sich in ihrer Partylaune nicht so einfach stören lassen wollen.

Ein echter Tarantino, gespickt mit lässigen Dialogen und einer atemberaubenden, so noch nicht gesehenen Autoverfolgungsjagd, der einmal mehr zeigt, dass das vermeintlich schwache Geschlecht sich durchaus zu wehren weiß. Frauen-Power mit Highspeed!



Review:

Hier kommt nun die zweite Hälfte des GRIND HOUSE Projekts.
DEATH PROOF!

Ein weiterer Amateur-Film von Quentin Tarantino. Ups, habe ich Amateur-Film gesagt?
Sorry, das war eine Beleidigung an alle Amateur Filmer. Sorry!

Tarantino's Hälfte ist ein Un-Film. In diesen 100+ Minuten kann man bei diesem Film entweder Dumm werden oder lernen wie man einen Film nicht macht!



GreekGeek mag ja Tarantino Filme an sich nicht. Seine Filme bestehen nur aus Zitaten aus 70er Jahre Filme die man entweder noch nie gesehen hat oder nie sehen möchte.
Ich kann nachvollziehen, dass man PULP FICTION für einen guten Film hält, ich mag Teile von JACKIE BROWN und ein paar Momente aus KILL BILL VOL.1.
RESEVOIR DOGS fand ich unerträglich, (Teile von PULP FICTION immer noch) und KILL BILL VOL. 2 war unsäglich schlecht (meine Meinung).
Aber DEATH PROOF toppt dies alles. In Vergleich dazu ist sogar KILL BILL VOL.2 große Klasse! Nein, sogar LADY IN THE WATER ist dann ein Spaß-Film!

Tarantino ist so sehr von sich selber eingenommen, dass er diesmal nicht mal eine komplette Handlung fabriziert hat.
Die lahme Geschichte von Stuntman Mike, der gerne knapp bekleidete Mädchen mit seinem Auto umbringt reicht nicht mal für einen Kurzfilm.

Die Story besteht auch aus 10 Minuten. Der Rest sind unendlich lange, unwichtige und einfach blöde Dialoge der "heissen Bräute" untereinander. Und sie labern und labern und labern.
Dann passieren ein paar unwichtige Morde (unwichtig da uns die Charaktere mit ihrem blöden Gelaber nie nahe kommen) und dann kommt Tarantinos "cooler" Clou bzw. Twist: die ganze Story beginnt von vorne, mit anderen "heissen Bräuten" die exakte die gleiche Scheisse labern wie die anderen vorher!
Und das schlimmste: sie sprechen alle gleich.
Alle klingen wie Tarantino selbst. Okay, er hat den Blödsinn geschrieben, aber der größte Fehler eines Drehbuchs ist es wenn einige Figuren so sprechen wie der Autor.
Aber wenn sie alle so sprechen...

Also wenn jemand dieses Geschwaffel (Tarantino hat behauptet, dass Mädels wirklich so sprechen) übersteht und gut findet, ist auf unserer Seite komplett falsch und muss seine Vorliebe für gute Filme nochmal überdenken.



Kurt Russell! Es war so schön, dass Kurt Russell die Rolle des Stuntman Mike übernommen hat. Nur hoffe ich jetzt, dass er schnell eine andere Rolle spielt bevor er mit dieser Rolle weiterleben muss. Russell ist "cool", aber Tarantino nutzt ihn nicht richtig.
Tarantino achtet darauf, dass die "Chicks" nochmehr Dialog bekommen und Russell tappert leicht verwirrt durch die Szenerie!

Zur Musik: mal wieder (oder schon wieder) besteht der ganze Film aus CD Samplern von irgendwelchen obskuren Lieblingssongs von Tarantino, die dann von irgendwelchen Freaks als Kult-Soundtracks angehimmelt werden.

Was mir gerade auffällt: die beiden Filme, PULP FICTION und JACKIE BROWN, die gerade noch so erträglich sind, sind beide nicht nur von Tarantino alleine geschrieben worden. Alles was er alleine verzapft bereitet (mir) Schmerzen.
Allmählich glaube ich auch, dass ein Ghostwriter ihm damals zu dem Oscar verholfen hat (nur 'ne Vermutung Tarantino-Geeks)



Also ganz ehrlich: wenn irgend jemand dieses "Ding" gut findet...
GreekGeek hat jedenfalls jetzt schon den Favoriten für schlechtesten Film des Jahres!

Fazit: GRIND HOUSE ist sowas von missraten, dass es noch nicht mal gut ist wenn er schlecht ist!
Vielleicht wäre es doch besser gewesen zwei Kurzfilme, je 45 bis 50 Minuten zu drehen.



GreekGeek Juni-2007

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