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KLICK

CLICK (2006)

Regie: Frank Coraci
Drehbuch: Steven Koren, Mark O'Keefe


Darsteller:
 Adam Sandler, Kate Beckinsale, Christopher Walken, Henry Winkler, David Hasselhoff, Julie Kavner, Sean Astin

Kamera: Dean Semler
Schnitt: Jeff Gourson

Musik: Rupert Gregson-Williams
Laufzeit: 107 min.
Dt. Start: 28.09.06

Verleih:
Sony Pictures


Kurzinhalt:

Architekt Michael Newman (ADAM SANDLER) hat vor lauter Arbeit für seinen undankbaren Boss (DAVID HASSELHOFF) kaum Zeit für seine Frau Donna (KATE BECKINSALE) und seine beiden Kinder. Eines Tages gelangt er mit Hilfe eines exzentrischen Tüftlers (CHRISTOPHER WALKEN) in den Besitz einer magischen Fernbedienung, mit der er nicht nur seinen Fernseher und die Stereoanlage steuern kann, sondern gleich sein ganzes Leben. Michael kann von nun an alle ihm unangenehmen Dinge wie Stress im Büro oder Streitereien mit seiner Frau nach Belieben lautlos stellen, vorspulen oder ganz überspringen! Klingt zu gut, um wahr zu sein?! In der Tat. Denn schon bald verfliegt Michaels erste Euphorie über die neugewonnene Macht, als das High-Tech-Gerät anfängt, ihn selbst auf eine Art und Weise zu kontrollieren, wie er es nie für möglich gehalten hätte. Und es dauert nicht lang, da wünscht Michael sich sein altes Leben wieder zurück – in guten wie in schlechten Zeiten.

In der Hauptrolle dieser irrwitzigen Fantasy-Komödie glänzt US-Top-Komiker Adam Sandler (“50 erste Dates”, “Die Wutprobe”) in der Rolle eines Mannes, dessen Probleme erst richtig losgehen, als all seine Wünsche sich erfüllen. An seiner Seite spielen Kate Beckinsale (“Underworld: Evolution”, “Pearl Harbor“), TV-Altstar David Hasselhoff und Christopher Walken („Die Hochzeits-Crasher“, “Catch me if you can”). Regie führte Frank Coraci (“Eine Hochzeit zum Verlieben”).



Review

CLICK, der neue Film mit dem immer besser werdenden Adam Sandler, wurde von GreekGeek zwar letzte Woche bereits gesehen, ich kam aber nicht dazu etwas dazu zu schreiben, da mich der Film doch mehr mitgenommen hat als ich gedacht habe!



Ich bin davon ausgegangen, dass der Film in der Art von früheren Sandler Komödien ist (ich meine die besseren, wie z.B. ANGER MANAGEMENT und 50 FIRST DATES). Zu 70% ist CLICK auch in der Art und es gibt wirklich sehr sehr viel zu lachen, nur dann dreht sich alles in eine Richtung die ich nicht erwartet hab - die auch in keinem Trailer verraten wird! Im dritten Akt der Story, passieren der Hauptfigur, Michael Newman (Sandler), Dinge die mir persönlich ganz schön auf die Tränendrüse geschlagen sind. So dass ich die letzten 20 Minuten fast durchgeheult hab. Flennen ist da mehr das treffende Wort. Ich hatte sogar Angst, dass der Film gleich endet und die anderen Presseleute sehen in welchen Zustand ich mich befinde.

Wir wissen ja, dass jeder Mensch Filme, je nach Alter oder Gefühlszustand, anders wahrnimmt. Umso stärker wirken Filmen wenn man selbst im Alter der Hauptfigur ist. E.T. hat mich unter anderem berührt, weil ich im Alter von Elliott war als ich den Film 1982 im Kino gesehen hatte, bei Marty McFly aus BACK TO THE FUTURE das gleiche.
BACK TO THE FUTURE (einer von GreekGeek's absoluten Lieblingsfilmen aller Zeiten!!!) ist ein gutes Beispiel für CLICK.
Was BACK TO THE FUTURE für Teenager ist, ist CLICK für die 30 bis 40 jährigen.



Während ich mir in den 80ern Gedanken darüber gemacht habe was aus mir später wird (Marty will ein Rockstar sein, mit seiner Freundin abhängen und von seinen Eltern in Ruhe gelassen werden), mache ich mir jetzt natürlich Sorgen um mehr. Und gleichzeitig nicht nur um mich als Einzelperson. Jetzt kommt das Alter in dem die Lebensabschnittspartnerin mehr als nur die Freundin ist, jetzt beginnt die Zeit in der man merkt das man zerbrechlich ist. Und nicht nur man selbst, sondern alles um einen herum.
Die ersten älteren Bekannten und Verwandten kommen in die Phase in der Krankheiten auftauchen oder eben einfach das hohe Alter ihr Schicksal bestimmt. Jeder Abschied, nach einem Besuch, nach dem letzten Familienessen, könnte der letzte sein.
Natürlich klingt das alles dramatischer als es ist, aber dieser Film bringt in ein wenigen gut konstruierten Momenten, dies alles zum Vorschein.

Dabei darf natürlich nicht vergessen werden, dass CLICK eindeutig der lustigste Film des Jahres ist.
Adam Sandler ist in Höchstform und kombiniert seine tragische Figur, aus dem sehr guten SPANGLISH, mit den Komödien für die er bekannt ist.
Die Situationen die sich die Drehbuchautoren Steven Koren und Mark O'Keefe (BRUCE ALMIGHTY und demnächst das Sequel EVAN ALMIGHTY) für den Fortschritt der Handlung ausgedacht haben sind köstlich.
Kate (UNDERWORLD-Lederluder) Beckinsale sieht mal wieder hinreissend aus, hat aber leider nicht viel mehr zu tun. Christopher Walken ist zwar freakig wie immer, wenn er auf freakig schaltet, aber es wirkt irgendwie trotzdem frisch.

Noch zu erwähnen wären der gut aufgelegte David Hasselhoff als Sandlers Chef und Sean "Sam" Astin als nerviger Nebenbuhler! Und, auch wenn es nirgendwo steht: der arabische Prinz Habibi, am Anfang des Films, wird von Adam Sandler-Dauergast Rob Schneider gespielt.

CLICK sollte man auf jedem Fall gesehen haben. Der Film gehört zu den wenigen Filmen dieses Jahres die, von GreekGeek, das Prädikat "den-muß-ich-auf-DVD-haben" bekommen!


GreekGeek September-2006

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