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AVATAR Day

AVATAR Day (21.08.09)

Regie: James Cameron
Drehbuch: James Cameron

Darsteller: Sam Worthington, Sigourney Weaver, Michelle Rodriguez, Zoe Saldana, Giovanni Ribisi

Kamera: Mauro Fiore
Schnitt: John Refoua, Stephen E. Rivkin
Musik: James Horner

Laufzeit: xx min.
Dt. Start: 17.12.09
Verleih: 20th Century Fox


In dem epischen Fantasy-Abenteuer AVATAR – AUFBRUCH NACH PANDORA nimmt uns James Cameron, der Erfolgregisseur von „Titanic“, mit in eine faszinierende neue Welt, jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft. Gemeinsam mit Jake Sully taucht der Zuschauer ein in eine fesselnde Story und geht auf eine Reise voller Gefahren und Entdeckungen. Auf Pandora erlebt Jake die Wahrhaftigkeit einer bezaubernden, neuen Welt und muß sich gleichzeitig auf seinen entscheidenden Kampf vorbereiten.

James Cameron erdachte die Story zum Film bereits vor 14 Jahren, jedoch fehlten damals die technischen Möglichkeiten zur Umsetzung seiner Vision. Jetzt, nach vier Jahren aktiver Produktionsarbeit, bietet AVATAR – AUFBRUCH NACH PANDORA ein völlig neuartiges Kinoerlebnis. Die eigens für den Film entwickelte revolutionäre Technologie ist dabei niemals Selbstzweck, sondern dient dem unmittelbaren Erleben der Emotionen und einer mitreißenden, epischen Geschichte.



Szenen-Review:

2009 - endlich ist James Camerons Magnum Opus auf Film gebannt.

Zwar auf digital Film aber umso besser.

Gestern, am 21.08.09 - dem sogenannten AVATAR Day - präsentierte Mr.Cameron der ganzen Welt (das macht man so als "King of the World") 16 Minuten aus AVATAR.
Leider waren diese Szenen bereits synchronisiert, was dem Begriff "weltweit", bei mir jedenfalls den Zauber nahm.
Ich könnt jetzt, wie viele Leute im WWW, anfangen ohne Gnade die gezeigten Szenen zu trashen.
Oder wie viele andere sie im höchsten Maße zu loben.

Weder noch.



Die Szenen waren nicht so enttäuschend wie der Trailer, waren aber auch nichts besonderes.

Die erste Szene war eine kurze Einführung der Hauptfigur Jake Sully (Sam Worthington). Als Rollstuhlfahrender Marine-Soldat nimmt er an dem Avatar Projekt teil.
Dort können Menschen den Körper eines länglichen außerirdischen Wesen, genannt Navi, als eigenen nutzen, in dem sie sich irgendwie in deren Kopf andocken.
Dann kam ne kurze Szene mit Sigourney Weaver als Wissenschaftlerin die mit Jake das oben beschriebene tut.
Und dann wird Jake zu einem blauen länglichen Wesen, kann aufrecht gehen und will bereits zügellos fliehen.
Und ab dem Moment sind alle anderen Szenen animiert, d.h. genau wie bei z.b. BEOWULF oder MONSTER HOUSE. Die Szenen bestehen hauptsächlich aus Performance Capture Aufnahmen.
Der blau gewordene Jake ist in der ersten animierten Szene auf der Flucht vor einem Rhinozerus-artigen Saurierwesen. Alles extrem bunt - ist ja ne andere Welt.
Danach kam eine Szene mit Jake und der Navi mit der die Liebesgeschichte erzählt wird und zum Schluß eine Ritualszene in der Jake ein Flugsaurier-ähnliches Wesen zähmen/bezwingen muss um dann den ersten Flug auf ihm zu machen.

Und das waren dann auch schon die 16 Minuten.



Nicht schlecht aber auch leider nichts besonderes.
Die Welt von Pandora, also das was ich gesehen hab ähnelt zu sehr dem einen Dschungel Planeten aus STAR WARS - EPISODE III: REVENGE OF THE SITH und ist an sich zu perfekt. "Zu perfekt" klingt zwar merkwürdig aber trifft es genau.
Es ist wie ein riesiger Pixarfilm (was auf keinen Fall was schlimmes ist - ich wünsche mir, dass JOHN CARTER OF MARS sowas wird) nur wirkt es für einen "menschliche Marines bekämpfen aggresives längliches Schlumpfe Volk" ein wenig gewöhnungsbedürftigt. Ich sag nicht, dass es nicht gut sein kann, es ist eher, dass Cameron sich selber die Meßlatte so dermassen hochm gelegt hat, dass der Zuschauer an sich nur kritisch bewertend heran gehen kann. AVATAR gehört bei GreekGeek nicht zu den heißerwarteten Filmen und dies hat sich nach der Aufführung nicht geändert .
Ich hab nichts gegen den Film, doch bis jetzt bin ich kein Fan.
Viele beschreiben den Film als intergalaktisches DANCES WITH WOLVES oder so. Ich meine eher, dass er eher wie APOCALYPTO wirkt: wildes Volk, dass untereinander wild ums Überleben kämpft.



Die Animation ist zwar Klasse aber kein Quantensprung. Ich würd mir an Camerons Stelle Sorgen machen, dass im Winter A CHRISTMAS CAROL, ihm in Sachen 3D und Motion Capture die Show stiehlt.
Die 3D Effekte waren auch sehr interesant, blieben aber (bis jetzt) weit hinter den Versprechungen, dass wir praktisch in die Welt von Pandora "eingesogen" werden.



Natürlich kann ich nicht bei 16 Minuten eine Aussage über den kompletten Film treffen, aber ich kann bestimmte Momente und Techniken vergleichen: Jake springt auf das Flugsaurier-ähnliche Wesen. Am Anfang rutscht sein dürer länglicher Körper am Hals des Wesen ungelenk umher - was in echt auch passieren könnte. Als es aber dann zum Flug auf dem Wesen kommt, benimmt sich Jakes Avatar Körper entgegen der Physik der vorangegengen Momente.
Und dann holt man sich die BEOWULF Szene in der Beowulf mit dem Drachen kämpft/fliegt vor: diese Szene ist zwei Jahre älter und bietet exakt das gleiche, aber "griffiger". Die Bewegungen der Muskel, Handgriffe usw, wirken "lebendiger".
Natürlich kann man sich rausreden mit "Pandora ist ne andere Welt...", aber Quantensprung? No way!

Das schlimmes ist, dass mir persönlich sowas total egal ist, solange die Story funktioniert bzw unterhält.
Dem war aber bei AVATAR - bis jetzt - noch nicht so.

Bin gespannt auf den 17.12.09, aber leider nicht heiß drauf.

Hier unser GreekGeekTV Bericht zum AVATAR DAY:



P.S.:
GreekGeekTV Moderatorin Anki findet ja dass die Navi ein wenig wie die Wesen aus ARTHUR UND DIE MINIMOYS aussehen - kann sein, aber ich finde, dass sie eher wie bei BACK TO GAYA aussehen...



FAZIT:

Abwarten - falls, dass ganze doch kein anderer Planet ist, oder so, kann ich vieles vielleicht ein wening anders verstehen.
Der Film wird ja eh über 2,5 Stunden lang sein...


GreekGeek - August, 22, 2009



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